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Wir basteln ein Kastanienmännchen

Wer kennt das Kastanienmännchen nicht aus der Kindheit. Gemeinsam mit den Eltern sammelten wir Kastanien, um dann in behaglicher Gemütlichkeit zuhause daraus ein Kastanienmännchen zu zaubern. Heute wissen viele gar nicht mehr wie so etwas geht. Neben den eigentlichen Kastanien, die den Hauptbestandteil darstellen, werden Streichhölzer und Schnüre zum Basteln benötigt. Das Kastanienmännchen wird so mit Streichhölzern oder alternativ mit Schaschlik Stäbchen verbunden. So können praktisch alle Arten von Figuren entstehen.

Kastanienmännchen basteln – So geht es

Eindrucksvoll ist das in diesem Video auf Youtube gekennzeichnet.

Eigentlich ist es ganz einfach einKastanienmännchen zu basteln. Die Bauteile dafür wurden oben bereits aufgeführt. Die beste Zeit liegt dafür zwischen September und November. In dieser Zeit fallen die Kastanien auf den Boden und können einfach eingesammelt werden. Nun sollten sie einige Tage auch einem Küchentuch aufgebreitet werden, wo sie in Ruhe trocknen können. Das Basteln vonKastanienmännchen macht nicht nur Spaß und sorgt für Nähe zwischen Kind und Eltern, sondern fördert überdies auch die Feinmotorik der Kleinen. Zugleich die Kreativität. Denn wie ein Kastanienmännchen am Ende aussieht, bestimmt die eigene Fantasie.

Löcher vorbohren

Nicht immer sind die Kastanien schon weich. Damit die Verbindungsstücke nicht beim Einführen brechen, sollte am besten vorgebohrt werden. Hierfür gibt es spezielle Kastanienhalter, die Halt bieten. Nun kann mit einem einfachen Handbohrer ein Loch gebohrt werden. Der erste Schritt zum Kastanienmännchen. Beim Handbohrer sollte immer ein möglichst dünner Bohrer zum Einsatz gelangen.- So sitzen die Verbindungsstücke (z.B. Zahnstocher, Streichhölzer) nachher sicher und fest.

Tipp am Rande

Beschädigte Kastanien sollten vor dem Basteln aussortiert werden. Diese würden nachher schimmeln und das Kastanienmännchen zu Nichte machen. Die Bastelarbeiten sollten sofort nach dem Trocknen beginnen. Umso länger Kastanien lagern, desto härter werden sie.

Der Kopf vom Kastanienmännchen

Der Kopf wird in der Regel mittig auf die Unterseite einer anderen Kastanie aufgesetzt. Die Füße auf der Unterseite. Beim Anbringen der Füße sollte in Ruhe getestet werden, ob das Kastanienmännchen stabil stehen kann. Andernfalls sollte die Beinlänge verkürzt werden. Für Arme und Beine können verkürzte Streichhölzer genutzt werden.
Für die Wackelaugen gibt es gute Angebote im Basteljob. Diese können dann einfach für das Kastanienmännchen angeklebt werden. Der Hut kann aus Tonpapier entstehen. Aufzeichnen, ausschneiden und dann einmal in der Mitte zu einem Halbkreis falten. Nun kann der Hut noch farblich gestrichen werden. Danach am inneren Rand mit Kleber versehen und auf den Kopf des Kastanienmännchens setzen.

Vielfalt ist Fantasie

Natürlich gibt es nicht das eine Kastanienmännchen. Die Vielfalt liegt in der eigenen Fantasie. Ob als kleines Männchen oder großes Tier mit Schwanz. Es gibt viele Formen, wie das Kastanienmännchen daher kommen kann. Auf Wunsch kann das Kastanienmännchen auch einen Igel als Kameraden bekommen. Einfach eine Kastanie oben mit 20 – 25 Zahnstochern durchbohren und zum Schluss noch Wackelaugen aufsetzen. Auch hier gilt: Die Löcher mit einem Handbohrer vorsichtig vorbohren. So kann ein Igel nach dem anderen entstehen, damit das KastanienmännchenGesellschaft hat. Besonders schön dazu ist auch eine Schlange. Hierzu werden einfach Kastanien direkt aneinandergereiht. Am Ende kommen die Kleinsten. Der Kopf wird mit der größten Kastanie symbolisiert. Auch hier werden wieder Wackelaugen an den Kopf geklebt. So bekommt das Kastanienmännchen nach und nach eine ganz eigene Familie. Die eigene Fantasie bestimmt nun, wie umfangreich die Familie wird. Denken Sie also zu Beginn an genügend Material, damit das Kastanienmännchen am Ende nicht alleine dasteht.

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